Bundeswirtschaftsministerium startet zweite Phase des Unterstützungsprogramms

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat die vom Bund vorgestellte zweite Phase der Corona-Überbrückungshilfe begrüßt. Aiwanger: „Die Corona-Krise ist wirtschaftlich noch längst nicht ausgestanden. Viele Unternehmen leiden immer noch stark unter den Einschränkungen. Die Verlängerung der Überbrückungshilfe bis Jahresende ist daher ein wichtiges Signal an die Wirtschaft.“ Aiwanger zeigte sich erfreut, dass der Bund mehrere seiner Forderungen aufgegriffen und das Programm im Interesse der betroffenen Unternehmen verbessert hat.

Mit der Senkung und Flexibilisierung der Eintrittsschwelle könne nun auch gezielt Unternehmen geholfen werden, die die Folgen der Corona-Pandemie erst zeitverzögert spüren. Aiwanger: „Die Nachricht ist klar: Wir lassen unsere Unternehmen nicht im Regen stehen. Durch die Streichung der Deckelbeträge für Unternehmen bis maximal fünf bzw. zehn Mitarbeiter werden gerade die ganz kleinen Unternehmen bessergestellt. Ich begrüße auch, dass die Zuschusshöhe nach oben angepasst wird. Nun können bis zu 90 % der Fixkosten erstattet werden.“

Die Überbrückungshilfe soll weiterhin von den Ländern umgesetzt werden. Aiwanger: „Wir werden in Bayern an die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der IHK für München und Oberbayern in der ersten Phase der Überbrückungshilfe anknüpfen. Dank der hochprofessionellen Arbeit der Kammer haben in Bayern bisher über 8.800 Empfänger insgesamt über 157 Millionen Euro erhalten. Aus Bayern kommen 16 Prozent der bundesweit gestellten Anträge, aber knapp 23 Prozent der bewilligten Anträge.“

Aktuelle Informationen zur Überbrückungshilfe erhalten Sie auf der Website www.stmwi.bayern.de/ueberbrueckungshilfe-corona.

Anträge für die erste Phase der Überbrückungshilfe (Fördermonate Juni – August 2020) können nur bis 30.09.2020 gestellt werden. Die Antragstellung für die zweite Phase der Überbrückungshilfe (Fördermonate September-Dezember 2020) soll ab Anfang Oktober 2020 möglich sein.

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