Bayern untermauert Stellung als Gründerland Nr. 1 in Deutschland
Bayern nimmt bei den Existenzgründungen in Deutschland mit rund 54.000 Neugründungen allein im Jahr 2025 eine Spitzenposition ein. Gerade die gewerblichen Gründungen mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung (Eintragung ins Handelsregister oder Handwerksrolle) sind mit rund 15.800 auf einem 10-Jahreshoch und steigen in allen Regierungsbezirken. Damit sich der positive Trend bei den Gründerzahlen fortsetzen kann, setzt sich Bayern gegenüber dem Bund für einen schnelleren und einfacheren Gründungsprozess ein.
Gerade die Zunahme der Gründungen mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung zusammen mit den deutlichen Steigerungen bei den Start-up Gründungen unterstreichen die Position Bayerns als führendes Gründerland in Deutschland. Der zahlenmäßig größte Teil des Gründungsgeschehens findet in den klassischen Bereichen der Wirtschaft statt. Den rund 500-800 jährlichen Start-up-Markteintritten stehen aktuell fast 38.000 gewerbliche Neugründungen und Nachfolgen in Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistungsgewerbe und rund 16.000 Neugründungen in den Freien Berufen pro Jahr gegenüber. Bayern ist ein Gründerland in allen Regionen, aber das Herz des Gründungsgeschehens schlägt in Oberbayern mit aktuell fast der Hälfte aller Gründungen mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung.
Gründen braucht Klarheit, Tempo und Verlässlichkeit. Bayern hat deshalb gemeinsam mit den Ländern Nordrhein-Westfalen und Berlin Eckpunkte für ein Gründungsbeschleunigungsgesetz erarbeitet. Die Grundpfeiler sind staatliche Pflichtenermittlung, gebündelte Verfahren und vollautomatisierte Standardfälle. Ein Gründungsbeschleunigungsgesetz soll gemäß der föderalen Modernisierungsagenda von Bund und Ländern bis Ende 2026 verabschiedet werden.
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