(akz-o) Wer kennt das nicht: Nach einem ausgiebigen Essen oder einem besonders stressigen Tag meldet sich der Magen. Völlegefühl, Blähungen, leichte krampfartige Beschwerden – das Verdauungssystem reagiert bisweilen empfindlich auf das, was wir ihm täglich zumuten. Doch auch wenn es sich manchmal so anfühlt: Verdauungsbeschwerden sind kein Phänomen der Neuzeit.
Schon die alten Griechen, mittelalterliche Benediktinermönche und sogar die Wikinger kannten das Problem – und lösten es auf ihre Weise: mit der Hilfe von Heilpflanzen. Besonders Bitterstoffpflanzen wie Wermut, Angelikawurzel oder Benediktenkraut sind seit Jahrhunderten dafür bekannt, die Verdauung anzuregen und den Magen zu beruhigen. Was damals als überliefertes Kräuterwissen galt, ist heute pharmakologisch gut belegt.
Bitter wirkt – schon auf der Zunge
Bitterstoffe entfalten ihre Wirkung bereits auf der Zunge: Der Kontakt mit den Bitterrezeptoren setzt eine Kaskade in Gang, die die Produktion von Speichel, Magensäure und Verdauungsenzymen stimuliert. Kurz gesagt: Der Körper bereitet sich auf die Verdauungsarbeit vor – oder holt das nach, was er im Alltagsstress versäumt hat. Pflanzliche Arzneimittel, die sich diese Wirkweise zunutze machen, sind beliebter denn je – immer mehr Menschen suchen nach natürlichen Alternativen zu synthetischen Präparaten, um das körperliche Wohlbefinden zu unterstützen.
Schwarzwälder Heilpflanzentradition in moderner Form
Ein Beispiel für diese Verbindung aus überliefertem Kräuterwissen und zeitgemäßer Arzneimittelkompetenz ist Gastritol Liquid von Dr. Gustav Klein aus Zell am Harmersbach im Schwarzwald. Das pflanzliche Arzneimittel nach bewährter Schwarzwälder Heilpflanzentradition kombiniert Extrakte aus sechs Heilkräutern: Neben den klassischen Bitterstoffpflanzen Angelikawurzel, Benediktenkraut und Wermut auch Kamille, Gänsefingerkraut und Süßholzwurzel, die ebenfalls beruhigend, krampflösend und schleimhautschützend wirken (weitere Informationen unter www.klein-naturarznei.de). Dank seiner hohen Verträglichkeit ist das Liquid auch für Menschen mit Diabetes geeignet – aus gutem Grund: Bei diabetischer Gastropathie kann es infolge einer verzögerten Magenentleerung zu Beschwerden wie Völlegefühl und Blähungen kommen. Bitterstoffhaltige pflanzliche Arzneimittel können hier die Bildung von Verdauungssäften anregen und die Magenentleerung unterstützen.
Beitragsbild: Wenn der Bauch sich meldet, setzen viele Menschen auf die bewährte Kraft ausgewählter Heilpflanzen. Foto: pexels.com/Julio Lopez/akz-o