A94: Kleintransporter kollidiert mit Auto – zwei Verletzte und Vollsperrung; Trunkenheitsfahrt verhindert

Ein technischer Defekt an einem Kleintransporter hat am Montagabend auf der A94 zwischen Mühldorf-Nord und Töging einen Unfall ausgelöst. Zwei Fahrzeuge kollidierten, beide Fahrer wurden leicht verletzt und mussten ins Krankenhaus. Die Autobahn in Richtung Passau war rund eine Stunde komplett gesperrt. In Marktl verhinderte die Polizei unterdessen möglicherweise eine Trunkenheitsfahrt.

A94: Kleintransporter gerät nach Lenkungsproblem auf andere Spur

Gegen 22.10 Uhr war ein 22-jähriger Fahrer mit seinem Kleintransporter auf der A94 in Richtung Passau unterwegs. Der Mann fuhr zunächst auf der linken Fahrspur. Rechts neben ihm befand sich ein von einem 45-Jährigen gelenkter Pkw.

Nach bisherigen Erkenntnissen bemerkte der Fahrer des Kleintransporters einen technischen Defekt an der Lenkung. Er versuchte daraufhin, auf die rechte Fahrspur zu wechseln. Dabei kam es zur Kollision mit dem dort fahrenden Pkw.

Der Pkw geriet ins Schleudern und kam schließlich auf der rechten Fahrzeugseite im angrenzenden Grünstreifen zum Liegen. Der Kleintransporter blieb auf der rechten Fahrspur stehen.

Beide Fahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. An den beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.

Für die Unfallaufnahme, die Bergung und die Reinigung der Fahrbahn musste die A94 in Richtung Passau für rund eine Stunde vollständig gesperrt werden. Die Feuerwehren Ampfing und Erharting, die Kreisbrandinspektion Mühldorf, die Autobahnmeisterei Ampfing und die Bundespolizei unterstützten die Einsatzkräfte vor Ort.

Marktl: Polizei verhindert möglicherweise Trunkenheitsfahrt

Bereits gegen 21.40 Uhr war eine Streifenbesatzung der Autobahnpolizei in Marktl auf einen geparkten Pkw aufmerksam geworden. Aus dem Fahrzeug drang sehr laute Musik.

Bei der anschließenden Kontrolle trafen die Beamten auf einen 54-jährigen Mann aus dem Landkreis Rottal-Inn. Ein Atemalkoholtest ergab einen sehr hohen Wert.

Um zu verhindern, dass der Mann anschließend in diesem Zustand noch mit dem Auto fährt, stellten die Beamten vorsorglich die Fahrzeugschlüssel sicher.

Zusätzlich ergaben erste Recherchen den Verdacht, dass der 54-Jährige überhaupt keine Fahrerlaubnis besitzt. Dazu laufen weitere polizeiliche Ermittlungen.

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