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Wasserburg: Brandstiftung in der Altstadt

WASSERBURG AM INN: Ein Sachschaden in Höhe von mindestens mehreren Hunderttausend Euro, möglicherweise noch höher. So lautet die vorläufige Bilanz nach einem Brand in der Wasserburger Altstadt am Donnerstag, 8. Juni 2023. Die Kriminalpolizei Rosenheim übernahm die Ermittlungen zur Brandursache und konnte mittlerweile einen dringend Tatverdächtigen ausmachen, welcher bereits in Untersuchungshaft sitzt.

Anwohner meldeten der Integrierten Leitstelle am frühen Donnerstagmorgen des 8. Juni 2023 gegen 5.20 Uhr einen Brand in einem Mehrparteienhaus am Weberzipfel in Wasserburg am Inn. Nach ersten Einschätzungen dürfte der entstandene Sachschaden an den betroffenen Wohnhäusern mehrere Hunderttausend Euro, möglicherweise sogar mehr betragen. Leicht verletzt wurden nach derzeitigem Kenntnisstand zwei Bewohner (wir berichteten bereits).

Beamte des Kriminaldauerdienstes der Kripo Rosenheim übernahmen noch vor Ort die ersten Ermittlungen, welche wenig später vom zuständigen Fachkommissariat 1, unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigestelle Rosenheim, fortgeführt wurden.

Im Zuge der weiteren kriminalpolizeilichen Ermittlungen ergaben sich Verdachtsmomente gegen einen 35-jährigen Wasserburger. Des Weiteren fanden die Brandfahnder im Rahmen den Spurensicherungsmaßnahmen am Brandort Anhaltspunkte, die auf eine vorsätzliche Brandstiftung hindeuten. Aufgrund dessen wurde von Seiten der sachleitenden Staatsanwaltschaft Rosenheim Haftantrag gegen den 35-Jährigen wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung gestellt. Der dringend Tatverdächtige wurde noch am gestrigen Dienstag dem zuständigen Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Rosenheim vorgeführt, welcher die Untersuchungshaft anordnete. Der türkische Staatsangehörige wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt verbracht.

Beitragsbild © inn-sider.de

Die Ermittlungen dauern an.

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