Mühldorf: Öffnung der Eisbahn wäre wünschenwert

Mit einem gemeinsamen Eilantrag wollten die Grünen, Stadtratsmitglieder der SPD sowie Claus Debnar (Linke) erreichen, dass das bisher geschlossene Eisstadion in dieser Saison geöffnet wird. Sie folgten damit auch Anregungen aus der Bevölkerung, die sich über die geschlossene Eisbahn verärgert zeigten. Die Öffnung des Eisstadions wird als wichtiger Beitrag gesehen, gerade Kindern und Jugendlichen, die unter der Pandemie besonders litten, einen Ausgleich zu bieten. Die Anzahl der Kinder, die keinen Sport treiben, hat sich in der Pandemie dramatische erhöht. So heißt es in einer Pressemitteilung der Mühldorfer Grünen unter Vorsitz von Stadtrats Dr. Matthias Kraft.

Der Antrag wurde mit der Mehrheit der CSU und der Bürgermeisterpartei nicht zur Tagesordnung zugelassen, so die Grünen weiter.

Warum? – fragten wir der Sportreferenten und CSU-Stadtrat Stefan Schörghuber. Ist nicht Bewegung an der frischen Luft besonders wichtig? Gerade auch für Kinder, die aktuell unter vielen Beschränkungen und viel zu wenig sozialen Kontakten zu leiden haben.

„Natürlich wäre das wichtig und wünschenswert“, sagt Stefan Schörghuber. Die CSU wäre gegen eine Zulassung des Antrags gewesen, weil der Stadtrat dafür nicht zuständig sei. Hinzu kommt, dass man in der Pandemie bei Präsenzsitzungen angehalten sei, diese nicht unnötig in die Länge zu ziehen und nicht stundenlang zu diskutieren über Themen, die man dann letztlich nicht entscheiden könne, zumal viele Informationen fehlen. Man habe sich vor Ort mit dem Gesundheitsamt und dem Betreiber der Eisbahn, den Stadtwerken getroffen und sich ausführlich über die Möglichkeiten einer Öffnung informiert.

„Wir haben nichts gegen eine Öffnung der Eisbahn“, sagt Stefan Schörghuber, „ich bin überzeugt, dass sich alle 30 Stadträte über eine Öffnung der Eisbahn freuen würden, besonders für die Kinder.“

Foto: inn-sider.de

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