Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Ausbruchs am Putenschlachthof Ampfing

Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Ausbruchs am Putenschlachthof Ampfing

Aktuell sind am Putenschlachthof in Ampfing 82 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Corona-Virus infiziert, zwei davon werden stationär behandelt und 45 sind inzwischen wieder genesen. Alle Infizierten und deren engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne. Sie werden vom Gesundheitsamt eng betreut und begleitet.

Der Betrieb des Schlachthofes unterliegt derzeit strengen Vorgaben durch das Gesundheitsamt. Nach einem Stopp der Schlachtungen in den vergangenen Tagen hat das Gesundheitsamt einem stark gedrosselten Betrieb unter folgenden Maßgaben zugestimmt:

  • Lediglich kurzfristig negativ getestete Mitarbeiter und bereits genesene dürfen eingesetzt werden. 
  • Die Schlachtzahlen werden deutlich gedrosselt, ebenso die Bandgeschwindigkeit, um in allen Arbeitsbereichen die Mindestabstände zuverlässig einhalten zu können.
  • Alle Mitarbeiter arbeiten mit FFP-2 Maske.
  • Abstände und Hygienevorgaben auch in den vor- und nachgelagerten Arbeitsbereichen sind deutlich verschärft.
  • Es erfolgt eine engmaschige Testung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
  • Es erfolgen unangemeldete Kontrollen zur Überprüfung der Quarantänevorgaben.
  • Eine tierschutzgerechte Schlachtung muss zu jederzeit sichergestellt sein.

Nach sehr hohen Zahlen in der vergangenen Woche ist die Zahl der Neuinfektionen von Personen, die nicht als enge Kontaktpersonen eingestuft sind, zurückgegangen.

Gesundheitsamt und Betriebsleitung gehen davon aus, dass die am Schlachthof ergriffenen Maßnahmen wirken.

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