Kommunale Verdienstmedaille in Gold für Schorsch Huber

Für ihre wertvolle Arbeit um das Gemeinwohl und ihr vorbildliches Engagement haben Innenminister Herrmann und Innenstaatssekretär Sandro Kirchner verdienten Persönlichkeiten das Bundesverdienstkreuz, die Bundesverdienstmedaille sowie Kommunale Verdienstmedaillen in Gold, Silber und Bronze verliehen.

Die Geehrten haben sich weit über das übliche Maß hinaus für ihre Mitmenschen und für das Gemeinwohl eingesetzt. Sie haben hohes, vorbildliches bürgerschaftliches Engagement gezeigt und wertvolle Arbeit zum Wohle ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger geleistet. In Gold ausgezeichnet wurde Mühldorfs ehem. Landrat Georg Huber:

Georg Huber kann auf 39 Jahre vorbildlichen lokalpolitischen Engagements zurückblicken. So prägte er zwischen 1981 und 2002 als Erster Bürgermeister der Gemeinde Schwindegg deren Entwicklung entscheidend. In seiner Amtszeit wurden zahlreiche bedeutsame Gemeindeprojekte realisiert, die Schwindegg eine zukunftsgewandte Perspektive gaben. Zeitgleich brachte sich Georg Huber insgesamt zwölf Jahre als Kreisrat verdienstvoll für die gesamte Region ein, bevor er von 2002 bis 2020 als Landrat an der Spitze des Landkreises Mühldorf am Inn stand. Im Zuge seiner 18 Jahre währenden Amtszeit gelang es ihm, die Entwicklung seiner Heimatregion wirtschaftlich wie umwelt- und sozialpolitisch maßgeblich voranzutreiben. Eine der ersten Aufgaben, die Georg Huber verantwortungsvoll meisterte, war die Konsolidierung des Haushalts des bei seinem Amtsantritt verschuldeten Landkreises. Kreis- und Regionalentwicklung bildeten ein wichtiges Instrument seines kommunalpolitischen Handelns. Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang Georg Hubers nachhaltiger Einsatz für die Förderung und den Ausbau der Bildungsinfrastruktur. Leuchtturmprojekt dieses Engagements war der Aufbau des Campus Mühldorf am Inn der Technischen Hochschule Rosenheim, der eine große Bereicherung für den ländlichen Raum und die wirtschaftliche Entwicklung der Region ist. Nicht nur durch seinen Einsatz für die Bildung konnte Georg Huber beachtliche Beiträge zur Wirtschaftsförderung der Region leisten. Als verständnisvoller und kompetenter Ansprechpartner für Industrie, Mittelstand und Handwerk trug er maßgeblich zur Stärkung des Landkreises als Wirtschaftsstandort bei. Dabei war sein Handeln stets durch die Überzeugung geprägt, dass wirtschaftliche Entwicklung nicht auf Kosten der Natur erfolgen dürfe. Lange bevor umweltpolitische Themen den allgemeinen Diskurs bestimmten, nahm Georg Huber die Meisterung der Energiewende und den Klimaschutz auf seine kommunalpolitische Agenda und wusste richtungsweisende Akzente auf den Gebieten des Ausbaus erneuerbarer Energien und des Umweltschutzes zu setzen. Georg Hubers unentwegter Einsatz für die Belange der Bürgerinnen und Bürger spiegelte sich darüber hinaus in seinem sozialpolitischen Wirken wider. Besonderes Augenmerk legte er auf die Sicherung einer flächendeckenden Gesundheitsversorgung. So wurden unter seiner Ägide die Kreiskliniken neu strukturiert und wirtschaftlich konsolidiert. Mit Ausdauer und Leidenschaft hat sich Georg Huber in all den Jahren seiner politischen Tätigkeit für den Landkreis Mühldorf am Inn eingesetzt.
Er war für die Bürgerinnen und Bürger stets ein vertrauensvoller Ansprechpartner, der sich bei der Erfüllung seiner kommunalpolitischen Arbeit dem Gemeinwohl fortwährend verpflichtet sah.
Aufgrund seiner Kompetenz und seiner Erfahrung hat sich Georg Huber auch überregional für wichtige Aufgaben empfohlen. Aufgrund seiner Kompetenz und seiner Erfahrung hat sich Georg Huber auch überregional für wichtige Aufgaben empfohlen. Unermüdliche Schaffenskraft und großartiges Engagement für den Bayerischen Landkreistag – und hier insbesondere für den Bayerischen Innovationsring –, für den Deutschen Landkreistag und für die deutsche Sektion des Rates der Gemeinden und Regionen Europas sind eng mit seinem Namen verbunden.   Georg Huber hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

© Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Bild Urheber: Peter Schlecker

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