Grüne Abgeordnete fordern weitere Maßnahmen zum Lärmschutz an der A94

Die Lärmbelastung entlang der vor zwei Jahren eröffneten A94 ist nach wie vor gravierend. Nachdem unlängst als Lärmsanierungsmaßnahme die Einhausung von Wartungsgängen an Autobahnbrücken angekündigt wurde, verlangen Abgeordnete der Landtags-Grünen und Partei-Vertreter*innen entlang der A94 weitere Schritte.

Dr. Markus Büchler, MdL und Sprecher für Mobilität, Andreas Krahl, MdL für Mühldorf und Altötting sowie Johannes Becher, MdL für Erding erklären zusammen mit den grünen Kreisverbänden Mühldorf und Erding: „Lärm macht krank. Da bei der neu eröffneten A94 offenbar der Lärmschutz unzureichend ist, muss die Lärmsanierung an der A94 nachgebessert werden. Ein Gutachten der vormaligen Autobahndirektion Südbayern ADBS nennt über die nun angekündigte Einhausung der Wartungsgänge weitere „überobligatorische“ Möglichkeiten. Zum einen die nachträgliche Erhöhung der Lärmschutzwände auf Brücken für geschätzt 19,2 Mio. Euro sowie die nachträgliche Herstellung eines lärmmindernden DSH-V-Belags in Streckenabschnitten mit Waschbetonoberfläche für geschätzt 19,6 Mio. Euro.

Wir verlangen, dass diese beiden Maßnahmen nun in Angriff genommen werden. Das ist die CSU, die den Bau der Isental-Autobahn gegen massiven Widerstand durchgedrückt hat, dem Schutz der Gesundheit der Anwohner*innen schuldig. Kerstin Schreyer muss Wort halten und ihr Versprechen, u.a. beim Bund in angekündigten „Gesprächsrunden“ nach Lösungen zu suchen, einhalten.“

Foto: inn-sider.de

Bericht des StMB und Gutachten der ADBS:

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