DLRG nutzt simuliertes Winterhochwasser für Rettungsübung am Inn

Am vergangenen Wochenende simulierte die VERBUND AG als Betreiber des Innkanals ein leichtes Winterhochwasser am Inn, der Wasserstand lag im Höchststand mit ca. 1,10m rund doppelt so hoch wie normal zur aktuellen Jahreszeit. Die Einsatzkräfte der DLRG ließen sich von den Temperaturen um den Gefrierpunkt nicht abschrecken und nutzten dies für eine Rettungsübung am Inn in Mühldorf.

Gerade bei niedrigen Pegelständen des Inns unter 1,50m bergen Steine und Untiefen große Gefahren für die Retter.  Flussbett, Sandbänke, Bäume, Kehrwasser und Renaturierungsmaßnahmen – all das sorgt dafür, dass der Inn einen sehr unebenen Untergrund hat. Es ist also regemäßiges Training der DLRG-Einsatzkräfte nötig, um das Gebiet zu kennen und Material und Personal im Einsatzfall nicht zu gefährden.

Die DLRG verfügt über verschiedene Rettungsboote für die jeweiligen Einsatzgebiete und kann den Inn bei jedem Wasserstand befahren. Neben einem Schlauchboot mit Aluminiumrumpf (sogenanntes Inflatable Rescue Boat, kurz IRB) arbeiten die ehrenamtlichen Retter auch mit einem Rettungs-Jetski und einem Raft, einem besonders stabilen Wildwasser-Schlauchboot.

Rund um die Uhr ist die DLRG Wasserrettung über die Notrufnummer 112 alarmierbar – deshalb ist es auch in Zeiten der Pandemie wichtig, zu üben – mit entsprechenden Schutzmaßnahmen. Hierfür wurde ein Hygienekonzept erarbeitet. So tragen alle Übungsteilnehmer FFP2-Schutzmasken. Da im Wasser auf die Maske verzichtet werden muss, werden zudem alle Übungsteilnehmer vor Beginn mit einem COVID19-Antigen-Schnelltest getestet.

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