A94: Immer Ärger mit Tunnel Wimpasing in Ampfing
Am Donnerstag, den 29.01.2026, um 06:43 Uhr, löste die Höhenkontrolle am Tunnel Wimpasing in Fahrtrichtung Passau aus. Dies hatte eine kurzzeitige Sperrung der BAB 94 zur Folge und verursachte einen leichten Rückstau in Richtung München. Ein Verursacher konnte die entsandte uniformierte Streifenbesatzung der Autobahnpolizeistation Mühldorf am Inn jedoch nicht feststellen. Der Verkehr wurde wieder frei gegeben.
Am gleichen Tag, um 17:57 Uhr, wurde erneut die Höhenkontrolle am Tunnel Wimpasing, diesmal in Fahrtrichtung München ausgelöst. Die eintreffende Streife der Autobahn Mühldorf am Inn konnte zügig einen zu hohen Sattelzug feststellen, dessen Höhe 4,39 m betrug. Das Fahrzeug musste von der Autobahn gelotst und auf dem Parkplatz an der Anschlussstelle Heldenstein abgestellt werden. Wieder bildete sich ein mäßiger Rückstau. Der rumänische Kraftfahrzeuglenker musste, zur Abdeckung der zu erwartenden Geldbuße, eine Sicherheitsleistung im 3-stelligen Bereich hinterlegen.
Der Tunnel Wimpasing entwickelt sich immer mehr zum Ärgernis, nicht nur wegen der Staus durch die immer wieder ausgelöste Höhenkontrolle. Momentan ist der Tunnel auch nur mit 60 km/h zu befahren (60 km/h auf einer Autobahn!), wegen angeblich gefährlicher Fahrbahnschäden. Zweck des Tunnels sollten der Lärmschutz sein, was zu bezweifeln ist. Eine Lärmschutzwand wäre wohl effektiver gewesen, hätte keine Staus und keine Polizeiaufwand verursacht.