A94: BMW ohne Versicherung unterwegs – Bajonett und Jagdmesser im Kofferraum

Ein nicht versicherter BMW mit ungewöhnlicher Fracht und ein Autofahrer, der offenbar unter dem Einfluss von Alkohol, Medikamenten und Betäubungsmitteln stand: Gleich zwei Kontrollen beschäftigten am Mittwochabend die Autobahnpolizei Mühldorf auf der A94. Bei Erharting fanden die Beamten ein langes Bajonett und ein Jagdmesser im Kofferraum eines BMW. Bei Töging musste ein 23-Jähriger nach einer Reifenpanne seinen Wagen stehen lassen.

Erharting: Ohne Versicherung und mit Bajonett im Kofferraum

Bei einer gemeinsamen Kontrolle der Bundespolizei und der Autobahnpolizeistation Mühldorf wurde am Mittwoch, 21. Oktober, gegen 22.45 Uhr ein 26-jähriger Rumäne mit seinem BMW auf dem Autohof Frixing angehalten. Zuvor war das Fahrzeug auf der A94 in Fahrtrichtung München bei Erharting aufgefallen.

Eine Fahndungsnotierung führte die Beamten schnell zu einem weiteren Verstoß: Der BMW war ohne gültigen Versicherungsschutz unterwegs. Die Polizei untersagte die Weiterfahrt, entstempelte die Kennzeichen und stellte das Fahrzeug ab.

Bei der anschließenden Durchsuchung entdeckten die Beamten im Kofferraum eine Tasche mit zwei Messern. Darin befanden sich ein Bajonett mit einer feststehenden Klingenlänge von 31,5 Zentimetern sowie ein Jagdmesser mit einer 18 Zentimeter langen Klinge. Beide Gegenstände waren nach Polizeiangaben nicht zugriffsbereit verstaut. Zur beabsichtigten Verwendung machte der Fahrer keine konkreten Angaben.

Die Gegenstände wurden zur waffenrechtlichen Prüfung sichergestellt. Nun wird sowohl wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz als auch wegen des Verdachts des Fahrens ohne Pflichtversicherung ermittelt.

Töging: Reifenpanne – und dann fällt der Fahrer auf

Bereits gegen 18 Uhr war ein 23-jähriger Deutscher an der Anschlussstelle Töging von der A94 in Fahrtrichtung München abgefahren. Grund war eine kurz zuvor erlittene Reifenpanne. Er stellte seinen Opel im Bereich der Anschlussstelle ab.

Als eine Streife der Autobahnpolizei die Personalien des Mannes überprüfte, fiel den Beamten auf, dass er stark schwankte. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen so hohen Wert, dass im nahe gelegenen Krankenhaus eine Blutentnahme angeordnet wurde.

Bei den weiteren Befragungen ergaben sich zudem Hinweise darauf, dass der 23-Jährige möglicherweise auch unter dem Einfluss von Medikamenten und Betäubungsmitteln gefahren war. Eine Laboruntersuchung soll klären, ob entsprechende Substanzen nachweisbar sind.

Die Polizei untersagte dem Mann die Weiterfahrt und stellte vorsorglich den Zündschlüssel sicher. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr sowie des möglichen Einflusses von Drogen und Medikamenten ermittelt.

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