A94: Wimpasinger Höhenkontrolle schlägt erneut mehrfach an – einmal wegen zu hoher Ladung

Die Höhenkontrolle an der Einhausung Wimpasing bei Ampfing sorgt auf der A94 erneut für mehrere Polizeieinsätze. Innerhalb von rund 16 Stunden wurde die Anlage gleich dreimal ausgelöst. Zweimal war nach bisherigen Erkenntnissen eine flatternde Plane die Ursache, beim dritten Fall war tatsächlich ein Großraumtransport zu hoch. Damit reiht sich Wimpasing einmal mehr in die Liste der wiederkehrenden Einsatzanlässe auf der A94 ein.

Zweimal flatternde Plane, einmal zu hoher Transport

Am Montag, 31. August, gegen 13.30 Uhr löste die Höhenkontrolle in Fahrtrichtung München aus. Die Autobahnpolizei Mühldorf stellte einen Schwertransport mit einem 40-jährigen rumänischen Berufskraftfahrer fest. Als Ursache wurde vermutlich eine flatternde Plane ausgemacht. Die Weiterfahrt wurde bis zur ordnungsgemäßen Befestigung der Plane untersagt.

Am selben Abend, gegen 21.35 Uhr, schlug die Höhenkontrolle erneut an. Auch hier dürfte eine flatternde Plane die Ursache gewesen sein. Das betreffende Fahrzeug war beim Eintreffen der Polizei allerdings bereits weitergefahren und konnte nicht mehr festgestellt werden.

Noch deutlicher wurde es am Dienstagmorgen. Gegen 5 Uhr löste die Anlage erneut aus – diesmal in Fahrtrichtung Passau. Die Polizeibeamten trafen auf einen Großraumtransport, dessen tatsächliche Höhe 4,34 Meter betrug. Bei der Kontrolle stellte sich zudem heraus, dass die erforderliche Schwertransportgenehmigung bereits abgelaufen war.

Der Transport wurde am Autohof Frixing abgestellt. Weiterfahren darf er erst, wenn eine neue Genehmigung vorliegt. Der Fahrer musste für das zu erwartende Bußgeldverfahren eine Sicherheitsleistung in bar hinterlegen.

Panne mit leerem Tank endet mit Widerstand

Ebenfalls am Montagmorgen wurde die Autobahnpolizei zu einem Pannenfahrzeug bei Erharting gerufen. Eine 28-jährige, in Österreich wohnhafte Fahrerin war mit ihrem Wagen auf dem Standstreifen zum Stehen gekommen – der Tank war vollständig leer.

Während der Hilfeleistung wurde die Frau zunehmend aggressiv, unkooperativ und beleidigend. Schließlich setzte sie sich ungefragt auf den Beifahrersitz des Polizeifahrzeugs und weigerte sich trotz Aufforderung, dieses wieder zu verlassen.

Die Beamten mussten die 28-Jährige unter Anwendung einfacher körperlicher Gewalt aus dem Dienstfahrzeug bringen. Dabei beleidigte sie die Einsatzkräfte erneut und schlug einem Polizisten leicht in den Bauch.

Die Frau wurde in Gewahrsam genommen und zur Dienststelle gebracht. Ihr Fahrzeug wurde durch einen Abschleppdienst von der A94 geborgen und anschließend verwahrt. Gegen die 28-Jährige wurde Strafanzeige erstattet.

Wimpasing bleibt ein wiederkehrender Einsatzpunkt

Drei Auslösungen der Höhenkontrolle innerhalb weniger Stunden zeigen erneut, wie häufig die Einhausung die Autobahnpolizei beschäftigt. Während die Anlage offenbar mehrfach bereits durch flatternde Planen reagierte, konnte bei der Kontrolle am Dienstag tatsächlich ein deutlich zu hoher Transport aus dem Verkehr gezogen werden.

Für die Verkehrsteilnehmer bedeuteten die aktuellen Fälle nach Angaben der Polizei keine größeren Behinderungen.

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