Wolfsberg und die Anfänge von Neumarkt-St. Veit
Vermutlich im Jahr 925, also vor mehr als 1100 Jahren, wurde der Neumarkter Ortsteil Wolfsberg erstmals urkundlich erwähnt. Diese Nennung stellt nicht nur den ersten Beleg für „Volagangesperch“ dar, sondern auch für einen Ortsteil der späteren Stadt Neumarkt-Sankt Veit. Wolfsberg, idyllisch auf einer Anhöhe oberhalb der Rott gelegen, war über Jahrhunderte ein bedeutender Sitz des Landadels. Die einstige Burg, deren Name sich im Laufe der Zeit zu „Wolfsberg“ wandelte, diente als Herrschaftssitz und prägte die Entwicklung der Region maßgeblich.
Im Rahmen eines Vortrags wird der Geschichtskoordinator Daniel Baumgartner den Ortsteil Wolfsberg und die frühen Jahre der späteren Stadt in einem spannenden historischen Kontext näher beleuchten. Dabei wird er auf die Ursprünge des Ortes, seine Bedeutung im Mittelalter und die Entwicklung bis in die Neuzeit eingehen.

Die Veranstaltung findet am Samstag, 12. April 2025, um 15:00 Uhr im Herzoglichen Kasten, Neumarkt-Sankt Veit, in Kooperation mit der vhs Neumarkt-St. Veit und der Stadtbücherei Neumarkt-Sankt Veit statt.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Um Anmeldung unter 08631 699 980 oder info@museum-muehldorf.de wird gebeten.
Beitragsbild (oben) Die Kirche St. Lambert in Lamprechten, einem Ortsteil der ehemaligen Gemeinde Wolfsberg.
Bild im Text: Der Wolfsberg von Norden – erstmals 925 urkundlich erwähnt und ein bedeutender Teil der Geschichte von Neumarkt-Sankt Veit.
Bildnachweis: Geschichtszentrum und Museum Mühldorf am Inn