Ruhiger Arbeitsmarkt im Ferienmonat

Landkreis Altötting

Die Arbeitslosenquote im Landkreis Altötting betrug im August 3,0 Prozent, das sind 0,6 Prozentpunkte weniger als im Vorjahresmonat und ein Gleichstand zum Juli. 1 928 Menschen sind arbeitslos gemeldet, 22 Menschen mehr als im Vormonat und 360 weniger im Vorjahresvergleich als die Quote bei 3,6 Prozent lag.

Unter den 1 928 sind 216 (Vorjahr 340) Jüngere unter 25 Jahren und 55 (Vorjahr 86) Jugendliche unter 20 Jahre. Im Juli waren es noch 184 unter 25 Jahren, darunter 40 unter 20 Jahren. „Der Ausbildungsmarkt zeigt 262 noch unbesetzte Ausbildungsstellen gegenüber 112 unversorgten Bewerbern“, erläutert Müller „rein rechnerisch stehen jedem unversorgten Bewerber 2,3 freie Ausbildungsstellen gegenüber. Es ist noch nicht zu spät, sich um seinen Wunschberuf zu bemühen“, so Müller abschließend.

771 Menschen sind älter als 50 darunter 558 älter als 55 Jahre. In beiden Gruppen sank die Zahl im Vormonatsvergleich um 13 bzw. 11 Menschen bei den über 55-Jährigen. Im Vergleich zum Vorjahr sind 13 Menschen weniger arbeitslos gemeldet. Die isolierte Arbeitslosenquote bei dieser Altersgruppe ist seit drei Monaten konstant bei 3,3 Prozent. Insgesamt konnten im August 469 Menschen ihre Arbeitslosigkeit beenden, darunter 282 Kunden der Agentur (SGB III) und 187 Kunden des Jobcenters (SGB II). Hiervon gingen insgesamt 175 in Erwerbstätigkeit, 86 in Ausbildung und 188 meldeten sich in Nichterwerbstätigkeit ab. Dem stehen 495 Zugänge gegenüber, das sind 50 mehr als im Vormonat, und 34 weniger als im Vorjahresmonat.

1 011 Stellenangebote sind im aktuellen Bestand, hiervon 290 neu aufgenommene. Im Vergleich zum Vorjahr gab es 359 Stellen mehr, im Juli waren es 138 weniger. Unter den 1 011 Angeboten sind die Berufsgruppen in Produktion und Fertigung mit 261 am häufigsten vertreten; Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit bieten 165 aktuelle Stellen. Die kaufmännischen Dienstleistungen bieten 138 Angebote und Bau, Architektur und Gebäudetechnik bieten 137 freie Stellen.

Landkreis Mühldorf

Die Arbeitslosenquote im Landkreis Mühldorf lag im August bei 3,3 Prozent, ein Anstieg um 0,1 Prozentpunkte gegenüber Juli. 2 224 Menschen waren gemeldet, das sind 74 mehr als im Juli und 469 weniger als im Vorjahresmonat, als die Quote bei 4,1 Prozent lag.

Unter den 2 224 sind 280 Jüngere unter 25 Jahren darunter 72 unter 20 Jahre. Im Vormonat waren es 62 junge Menschen weniger. Der Anteil dieser Altersgruppe am Gesamtbestand beträgt 12,6 Prozent, die isolierte Arbeitslosenquote 3,6 Prozent. „Die aktuellen Zahlen belegen, dass momentan noch 225 Ausbildungsstellen unbesetzt und 72 Jugendliche unversorgt sind“, erklärt Müller, „das sind 7 unbesetzte Ausbildungsstellen mehr und ebenfalls 7 unversorgte Bewerber mehr als im August letztes Jahr. Jeder einzelne junge Mensch, der noch eine Ausbildung sucht, ist eingeladen, sich auch mithilfe der Berufsberatung schnellstmöglich seinen Ausbildungsplatz zu sichern“, appelliert Müller abschließend.

846 Ältere über 50 Jahre sind gemeldet, ein Rückgang um 6 Menschen im Vergleich zu Juli, und um 19 Menschen im Vorjahresvergleich. Darunter sind 589 älter als 55 Jahre, das sind 5 Menschen mehr als im Juli, und 6 mehr als im Vorjahresmonat.

Auf den Landkreis Mühldorf entfallen im August 510 Abmeldungen aus Arbeitslosigkeit, gegenüber 545 im Vormonat. Darunter waren 299 Kunden der Agentur und 211 Kunden des Jobcenters. 178 davon nahmen eine Arbeit auf, 99 gingen in Ausbildung oder Qualifizierung und 208 meldeten sich in Nichterwerbstätigkeit ab. 579 Neumeldungen sind zu notieren, eine Zunahme gegenüber Juli um 78 und eine Abnahme um 28 im Vergleich zum Vorjahr.

1 205 Stellen sind im Bestand, hiervon 227 neue Angebote. Im Vergleich zu Juli sind dies 41 Stellen mehr und im Vorjahresvergleich 544 mehr. Von den 1 170 sozial-versicherungspflichtigen Stellen im Gesamtbestand bieten die Berufsbereiche Produktion und Fertigung mit 441 offenen Stellen, Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit mit 179 und Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung mit 173 die meisten Angebote.

Foto: inn-sider.de

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