Ein mutmaßlich überregional aktiver Fahrraddieb ist der Polizei in Burghausen ins Netz gegangen. Bei einer nächtlichen Kontrolle geriet ein 44-jähriger Ungar wegen der ungeklärten Herkunft seines E-Bikes in den Fokus der Beamten. Die Ermittler vermuten, dass er an einer größeren Zahl von Fahrraddiebstählen in Bayern beteiligt sein könnte. Außerdem beschäftigt ein rätselhafter Fund die Polizei: An der B20 wurden vier tote Katzen entdeckt, deren Todesursache bislang unklar ist.
E-Bike-Herkunft wirft Fragen auf
In der Nacht auf Montag, 2. November, kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Burghausen gegen 1.30 Uhr einen 44-jährigen Radfahrer. Dabei ergaben sich Ungereimtheiten zur Herkunft seines E-Bikes.
Als der Mann an seiner angeblichen Wohnanschrift ein Ausweisdokument vorzeigen sollte, ergriff er die Flucht. Nach wenigen Metern konnten ihn die Beamten einholen und vorläufig festnehmen.
Anschließend führte der 44-Jährige die Polizisten zu seinem Auto, in das er das E-Bike laden wollte. Im Fahrzeug fanden die Beamten mehrere Werkzeuge, die möglicherweise bei Fahrraddiebstählen verwendet wurden. Zudem erhärtete sich der Verdacht, dass der Mann an zahlreichen Fahrraddiebstählen im bayerischen Raum beteiligt sein könnte.
Der Ungar wurde einem Haftrichter vorgeführt. Die weiteren Ermittlungen sollen klären, für welche Taten der Mann verantwortlich sein könnte.
Vier tote Katzen an der B20 gefunden
Rätsel gibt auch ein Fund vom Samstag, 31. Oktober, auf. Gegen 17 Uhr wurden im Bereich der B20 in Richtung der Abzweigung zur Haiminger Straße vier tote Katzen entdeckt.
Äußerlich waren keine Verletzungen erkennbar, die auf einen Verkehrsunfall hindeuten würden. Die Todesursache ist bislang ungeklärt. Nach Angaben der Polizei kann derzeit auch eine vorsätzliche Tötung der Tiere nicht ausgeschlossen werden.
Die Polizeiinspektion Burghausen bittet Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zum Fund geben können, sich unter 08677/9691-0 zu melden.