Die Höhenkontrolle an der Einhausung Wimpasing bei Ampfing hat auf der A94 erneut für einen Polizeieinsatz und einen längeren Stau gesorgt. Diesmal war kein tatsächlich zu hoher Transport die Ursache: Eine beschädigte Verzurrung ließ die Plane eines rumänischen Sattelzugs flattern und die Höhenkontrolle auslösen. Bei einer weiteren Kontrolle stellten die Beamten zudem einen deutlichen Geschwindigkeitsverstoß fest.
Flatternde Plane sorgt für vier Kilometer Stau
Am Dienstagmorgen gegen 8 Uhr schlug die Höhenkontrolle am Tunnel Wimpasing in Fahrtrichtung Passau an. In der Folge bildete sich rasch ein Stau in Richtung München, der sich auf bis zu vier Kilometer Länge ausdehnte.
Die Beamten der Autobahnpolizeistation Mühldorf stellten vor Ort einen Sattelzug mit rumänischer Zulassung fest. An dem Auflieger war die Verzurrung der Plane beschädigt. Durch den flatternden Planenaufbau wurde die Höhenkontrolle immer wieder ausgelöst.
Der 41-jährige rumänische Berufskraftfahrer konnte die Plane vor Ort wieder befestigen. Anschließend durfte er seine Fahrt durch die Tunnelanlage fortsetzen. Für das zu erwartende Bußgeldverfahren musste der Fahrer eine Sicherheitsleistung im dreistelligen Bereich hinterlegen.
24 Stundenkilometer zu schnell
Am Nachmittag geriet an der Anschlussstelle Mühldorf-Nord ein weiterer Sattelzug ins Visier der Autobahnpolizei. Bei der Kontrolle einer 40-jährigen Berufskraftfahrerin mit rumänischer Staatsangehörigkeit werteten die Beamten das digitale Kontrollgerät des Fahrzeugs aus.
Dabei stellten sie fest, dass die Fahrerin zuvor auf der Bundesstraße 12 die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 24 km/h überschritten hatte. Auch sie musste für die zu erwartende Geldbuße eine Sicherheitsleistung im dreistelligen Bereich hinterlegen.
Wimpasing bleibt ein Dauerbrenner
Und wieder war es die Höhenkontrolle bei Wimpasing, die auf der A94 für Aufmerksamkeit sorgte. Diesmal genügte eine flatternde Lkw-Plane, um die Anlage auszulösen und einen kilometerlangen Rückstau zu verursachen. Der wiederkehrende Einsatzpunkt bleibt damit ein auffälliges Thema auf der A94.