A94: Wieder Unfall im Tunnel Wimpasing
Verkehrsunfall im Tunnel Wimpasing mit leichtverletzter Person
Am Samstag, den 24.01.2026, kam es gegen 15:30 Uhr auf der A 94 in Fahrtrichtung München, im Bereich der Tunneleinhausung Wimpasing, zu einem Verkehrsunfall. Ein 36-jähriger deutscher Fahrzeugführer aus dem Landkreis Mühldorf fuhr mit seinem BMW offenbar aufgrund zu geringen Sicherheitsabstands auf einen vor ihm fahrenden Audi einer 25-jährigen Frau, ebenfalls aus dem Landkreis Mühldorf, auf.
Durch den Aufprall geriet der Audi ins Schleudern, stieß gegen die Tunnelwand auf der linken Seite und kam schließlich entgegen der Fahrtrichtung auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen. Die genauen Unfallursachen und Unfallfolgen werden derzeit noch untersucht.
Die 25-jährige Fahrerin erlitt leichte Schmerzen, jedoch keine behandlungsbedürftigen Verletzungen. Der 36-jährige Unfallverursacher blieb unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden, sodass sie von Abschleppdiensten geborgen werden mussten.
Die bis zum Eintreffen der Autobahnpolizei angestaute Verkehrssituation wurde durch Kräfte einer ortsnahen Freiwilligen Feuerwehr sowie der Isentalautobahn Services an der Anschlussstelle Ampfing geregelt. Die A 94 war zwischen der Anschlussstelle Ampfing und Heldenstein für die Dauer der Unfallaufnahme, Fahrzeugbergung und Fahrbahnreinigung für ca. drei Stunden gesperrt.
Mögliche Unfallzeugen werden gebeten, sich mit der Autobahnpolizeistation Mühldorf unter 08631/3673-310 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Falschfahrer im Zusammenhang mit dem Verkehrsstau
Im Zusammenhang mit dem Verkehrsunfall im Tunnel Wimpasing fiel am Samstag, 24.01.2026, gegen 16:10 Uhr ein 58-jähriger Pkw-Fahrer aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck mit seinem Dacia sowie ein 43-jähriger Fahrer aus München mit seinem BMW auf. Beide wendeten im Stau und befuhren die Rettungsgasse entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung, offenbar um den Stau zu umfahren.
Eine konkrete Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer trat glücklicherweise nicht ein. Beide Falschfahrer müssen nun mit einem Bußgeldverfahren rechnen.