Dr. Martin Huber ist neuer Generalsekretär der CSU

Nach Stephan Mayer übernimmt Dr. Martin Huber das Amt des Generalsekretärs der CSU. Mayer musste den Posten räumen, nachdem bekanntgeworden war, dass er einen Journalisten der „Bunten“ mit Drohungen daran hindern wollte, Details aus seinem Privatleben zu veröffentlichen. Huber wurde am Freitag vom Parteivorsitzenden Markus Söder für das Amt vorgeschlagen und noch am selben Tag vom CSU-Vorstand einstimmig gewählt.

Martin Huber, geboren in Mühldorf, aufgewachsen in Töging, ist seit 1995 Mitglied der CSU. Seit 2013 sitzt er im Bayerischen Landtag. Hier hat er sich als versierter Umwelt- und Europapolitiker einen Namen gemacht. Beruflich ist er seit 2004 bei der CSU tätig, zunächst als Mitarbeiter in der Öffentlichkeitsarbeit, dann als Mitarbeiter im Büro seines Amtsvorgängers. Von 2008 bis zu seiner Wahl in den Landtag war er der persönliche Referent des damaligen Parteivorsitzenden Horst Seehofer. 

Söder ist überzeugt vom Talent des 44-jährigen: „Martin Huber verbindet alle Eigenschaften, die einen guten Generalsekretär ausmachen: Organisationstalent, Basisnähe und stark in der Kommunikation. Er ist konservativ und modern, kommt aus dem ländlichen Raum, kann aber auch Stadt. Und er brennt für die Aufgabe.“ Huber will sich während seiner Amtszeit besonders um die Stärkung der Basis bemühen. Er wolle die „Bandbreite der CSU in ihrer ganzen Vielfalt abbilden“. Thematischer Schwerpunkt soll unter anderem die Verknüpfung von Ökologie und Ökonomie sein. Allzu harmonisch soll es aber auch mit dem Neuen im Amt nicht zugehen, im Wahlkampf will Huber „klare Kante“ zeigen. 

Seiner Heimatregion ist Martin Huber bis heute treugeblieben. Er lebt noch immer in Töging – inzwischen ist er verheiratet und Vater einer Tochter.

Bild: © Michael Lucan, CC BY-SA 3.0 DE https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en, via Wikimedia Commons

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