Bayern verlängert Coronaregeln

Trotz niedriger Infektionszahlen hat die bayrischer Regierung beschlossen, die Regeln beim Vorgehen gegen die Corona-Pandemie um zwei Wochen bis zum 23. September zu verlängern.

Während das europäische Ausland zur Normalität zurückkehrt, hält die Landesregierung an ihrem strikten Corona-Kurs fest. Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hierzu: „Wir beobachten die Corona-Entwicklung genau und entscheiden je nach Lage, ob neue Maßnahmen erforderlich sind oder nicht. Willkürliche Vorab-Entscheidungen gibt es nicht. Unsere Devise heißt: So viel wie nötig – und so wenig wie möglich.“ Dieser Schritt sei nötig, da die Bundesregierung noch kein neues Infektionsschutzgesetz beschlossen hat. Warum ausgerechnet in Bayern überhaupt strenge Regeln nötig sind, erklärte der Minister nicht. Angesichts der aktuellen Lage wirkt die Verlängerung wie eine willkürliche Vorab-Entscheidung.

Ministerpräsident Markus Söder nutzte seinen Auftritt bei „Maischberger“ indes, um Lockerungen zu fordern. Handlungsbedarf sieht er bei der Isolation, eine Verschärfung der Maskenpflicht hält er für unnötig.

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